22.05.2023
Fechten

Levi Deng ist Deutscher Meister

Levi Deng belohnt sich zum Abschluss der Saison mit dem Meistertitel und kürt sich so zum besten deutschen U15-Nachwuchsfechter. Zudem die fünfte DM-Medaille für Eintracht Frankfurt.

Am Wochenende vom 20. und 21. Mai wurden im baden-württembergischen Waldkirch die U15-Meistertitel im Degen-Einzel und -Team vergeben. Im Einzel gingen jeweils 98 Fechter und Fechterinnen an den Start und Adlerträger Levi Deng sicherte sich den U15-Meistertitel. Nachdem er über den gesamten Turniertag nicht ein enges Gefecht hatte, holte er sich den Titel sehr überlegen. Mit Rudy Hummel (TSV Pliezhausen) begegneten sich die gleichen Finalgegner wie bereits bei der Leverkusener Allstar Deutschland Challenge eine Woche zuvor. Dieses Mal konnte Levi sich deutlich mit 15:8 Treffern durchsetzen und gewann damit Gold. Es ist die fünfte Medaille bei den Deutschen Meisterschaften in dieser Saison für Eintracht Frankfurt.

Aus meiner Sicht hat sich der aktuell beste U15-Fechter am Ende auch verdient durchgesetzt.

Martina Gutermuth

Trainerin Martina Gutermuth ist zufrieden: "Aus meiner Sicht hat sich der aktuell beste U15-Fechter am Ende auch verdient durchgesetzt. Ich bin sehr stolz auf Levi. Vom ersten bis zum letzten Treffer war er im Turnier hochkonzentriert und hat konsequent sein Ziel verfolgt. Fehler, die er noch am vergangenen Wochenende gemacht hat, hat er diesmal nicht zugelassen. Nach dem Gesamtsieg der Allstar-Challenge-Serie, mit dem jetzigen Meistertitel und der klaren Tabellenführung hat er in seiner Altersklasse in dieser langen Saison alles gewonnen - mehr geht nicht!"

Adlerträger:innen auch für Team Hessen im Einsatz

Am Sonntag kämpften die Mannschaften, die in dieser Altersklasse nach den regionalen Ranglisten zusammengesetzt werden, um den Meistertitel. Für Eintracht Frankfurt starteten Levi (Team Hessen 1) und der ein Jahr jüngere Arthur Englert (Team Hessen 2). Für Hessen 1 lief es mit Siegen gegen Baden-Süd 2 und Bayern zunächst sehr gut. Im Halbfinale gegen Sachsen hatte die Mannschaft dann aber ebenso das Nachsehen wie im anschließenden Platzierungsgefecht um Bronze gegen Württemberg. Mit Platz vier verpasste das Team damit knapp einen Podiumsplatz.

Das Team Hessen 2 mit Arthur hatte einige sehr gute Gefechte, musste sich am Ende aber mit Platz zwölf begnügen. Am Vortag gelang Arthur im Einzelwettbewerb eine gute Vorrunde mit vier von sechs gewonnen Gefechten, die ihm eine Setzung an 26 und ein Freilos für die 128er-Runde brachten. In der Runde der besten 64 Fechter hatte er aber gegen Singh Sud (TSV Berlin-Wittenau) das Nachsehen. Er erreichte Platz 40. Bei den Damen hatte sich Nelly Nour-Eldin qualifiziert. In der Direktausscheidung ging es für Nelly nicht über die 128er-Runde hinaus; sie erreichte Platz 69. Nelly war auch im Team Hessen 2 gesetzt, das Platz 13 belegte.